Stiftung Warentest Matratzen Test 2018

Stiftung Warentest Matratzen Test

Stiftung Warentest Matratzen Test

In der aktuellen Ausgabe 10/2018 hat die Stiftung Warentest Matratzen unter dem Titel „Die Besten der Besten“ noch einmal aus allen bisher durchgeführten Tests ins Prüflabor geholt. Dabei haben die Experten der Stiftung Warentest Matratzen aus dem Bereich Schaumstoffmatratzen wie auch die Testsieger der Kategorie Latexmatratzen und Federkernmatratzen erneut geprüft. Wir listen Ihnen hier eine Zusammenfassung aller Testergebnisse auf. Zudem zeigen wir, wie die Stiftung Warentest Matratzen testet und klären die Frage: Bleibt die Anti-Kartell-Matratze Bodyguard weiterhin die Beste jemals getestete Matratze?

Alle Matratzen aus dem Test 10/2018

Der Matratzen Test 2018 der Stiftung Warentest ergab folgende Ergebnisse (Bei gleicher Bewertung Reihenfolge nach Alphabet):

ProduktBewertungArtca. Preis (90x200 cm)Aktueller Preis
Bett1.de Bodyguard Matratze 1,7 (Gut) Schaumstoff 199,- € Preis prüfen*
Aldi Nord Novitesse Memolux 90 2,2 (Gut) Schaumstoff 100,- € nur im Ladengeschäft
Allnatura Supra-Comfort Allergie 2,2 (Gut) Latexmatratze 670,- € nur direkt beim Hersteller
Malie Polar 2,2 (Gut) Federkern 199,- € Preis prüfen*
Bettenring Dormabell Innova Air S 16 2,3 (Gut) Schaumstoff 800,- €
Breckle MyBalance 15 2,3 (Gut) Schaumstoff 300,- € Preis prüfen*
Casper 2,3 (Gut) Schaumstoff 475,- € Preis prüfen*
Diamona Perfect Fit Plus 2,3 (Gut) Schaumstoff 500,- € Preis prüfen*
f.a.n. Komfort Med T 2,3 (Gut) Federkern 239,- €
f.a.n. Multiplus T 2,3 (Gut) Federkern 239,- €
f.a.n. Sunline T 2,3 (Gut) Federkern 239,- €
Hülsta Top Point 400 2,3 (Gut) Federkern 800,- €
Musterring Orthomatic Perfekt TT 2,3 (Gut) Federkern 600,- €
Selecta L4 Latexmatratze 2,3 (Gut) Latexmatratze 600,- € Preis prüfen*
Waschbär Naturmatratze Latex 1 2,3 (Gut) Latexmatratze 750,- €
Badenia Trend Line BT 310 2,4 (Gut) Schaumstoff 199,- € Preis prüfen*
Dormando Daluna Comfortmaxx Vilax 2,4 (Gut) Schaumstoff 460,- €
f.a.n. Climasan KS 2,4 (Gut) Schaumstoff 250,- €
f.a.n. Medipro KS 2,4 (Gut) Schaumstoff 250,- €
f.a.n. Securitex KS 2,4 (Gut) Schaumstoff 250,- €
Hn8 Schlafsysteme Perfect Pro 2,4 (Gut) Schaumstoff 249,- € Preis prüfen*
Hn8 Schlafsysteme Sunshine 18 2,4 (Gut) Schaumstoff 249,- € Preis prüfen*
Ikea Morgedal Latexmatratze 2,4 (Gut) Latexmatratze 149,- €
Lidl Meradiso 7-Zonen-TFK-Matratze 2,4 (Gut) Federkern 100,- €
Malie Holiday 2,4 (Gut) Schaumstoff 279,- € Preis prüfen*
Union Unicor TFK 2,4 (Gut) Federkern 149,- € Preis prüfen*

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Wie die Stiftung Warentest Matratzen testet

Stiftung Warentest Matratzen TestZweimal im Jahr untersuchen die Tester Federkern-, Kaltschaum- oder Latexmatratzen. Seit 2008 haben sie 334 Modelle getestet. Jetzt haben sie sich noch einmal 28 Bettauflagen angeschaut, die sich in den letzten zehn Jahren besonders gut geschlagen haben und noch heute erhältlich sind.
Die Frage war: Sind es wirklich noch die gleichen Produkte? Und wie schneiden die guten Matratzen aus früheren Tests im heutigen überarbeiteten Testprogramm ab? Die Stiftung Warentest hat die Top-Modelle der letzten zehn Jahre, die mindestens eine Bewertung von 2,4 oder besser erhielten, erneut gekauft, getestet und miteinander verglichen.
Es ist erfreulich festzustellen, dass nur zwei der 28 bisher als gut bewerteten Matratzen die frühere Qualität nicht erreichen konnten. Im aktuellen Matratzen-Test der Ausgabe Oktober 2018 testeten die Experten die restlichen 26 besten Matratzen des letzten Jahrzehnts, darunter 14 Kaltschaum-, vier Latex- und acht Federmatratzen, auf ihre Liegeeigenschaften, Haltbarkeit und Handhabung. Darüber hinaus wurden die Waschbarkeit und Verarbeitung der Matratzenbezüge sowie die Produktspezifikationen vom Hersteller im Test bewertet. Die Liegeeigenschaften wurden in Abhängigkeit von der Art des Körpers getestet. Die Stiftung Warentest verwendet dazu ihre selbst entwickelten HEIA-Typen als Grundlage für die Bestimmung der Körpertypen.

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HEIA-System erklärt

Der Schlafkomfort ist individuell und hängt von mehreren Faktoren ab, wie dem Liegekomfort, der Festigkeit der Matratze und dem Wärmegefühl. Unter optimalen Liegeeigenschaften versteht man heute auf der Grundlage moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse eine punktuelle Körperunterstützung. Eine gute Matratze hat daher eine hohe Punktelastizität, eine gute Rückstellkraft und Druckentlastung. Der Druck muss je nach Gewicht und Körperbau sowie Schlafposition unterschiedlich verteilt werden. Da sich Gewicht, Größe und Körperbau der Menschen unterscheiden und sich damit die Liegeeigenschaften einer Matratze für jeden Körpertyp unterschiedlich darstellen, hat die Stiftung Warentest eine Einteilung in vier verschiedene, weit verbreitete Körpertypen vorgenommen. Jeder Buchstabe H – E – I und A entspricht dabei einer Körperform.

H-Typen

H-Typ

H-Typ

Zu den H-Typen gehören laut Stiftung Warentest große und schwere Menschen, deren Schultern, Bauch und Becken ausgeprägt sind und damit viel Gewicht auf die Matratze bringen. Zu diesem Körpertyp gehören hauptsächlich große, kräftige Männer. Bei Rückenschläfern, die dem H-Typ entsprechen, idt darauf zu schten, dass die Körpermitte nicht zu stark in die Matratze einsinkt. Bei Seitenschäfern hingegen sollte gewährleistet sein, dass die Matratze im Schulter- und Bauchbereich ausreichend nachgibt. Etwa 14 Prozent aller Menschen gehören zu diesem H-Typ, dessen Bauch und Schultern breiter sind als die Hüften.

E-Typen

E-Typ

E-Typ

Dem so genannten E-Typ wird ein schlanker bis normaler Körperbau nachgesagt, wobei die Schultern breiter vorstehen als die Hüften. Sie haben weder einen starken Bauch noch einen kräftigen Po. Das Gewicht verteilt sich bei diesen Personen zwar punktuell, aber relativ gleichmäßig. Diese Menschen liegen meist bequem als Rückenschläfer. Als Seitenschläfer muss jedoch darauf geachtet werden, dass die Schulter weiter in die Matratze eintauchen kann. Die meisten Personen gehören zu diesem Körpertyp.

I-Typen

I-Typ

I-Typ

I-Typen sind kleine und mittelgroße Menschen, die schlank sind und deren Hüften und Schultern etwa gleich breit sind. Bei dieser Art von Figur ist das Körpergewicht sehr gleichmäßig verteilt und es gibt kaum Punkte mit einer stärkeren Belastung. Deshalb sind viele Matratzen für I-Typen geeignet, die auf dem Rücken liegen. Bei Seitenschläfern sollte die Matratze jedoch im Bereich des Beckens und der Schulter etwas nachgeben. Fast ein Drittel aller Menschen gehört zur Gruppe der I- oder E-Typen.

A-Typen

A-Typ

A-Typ

A-Typen haben eine kleine bis mittlere Statur, schmale Schultern und eine schlanke Taille, aber eher einen kräftigen Po und starke Oberschenkel. Für Seitenschläfer, die zu den A-Typen gehören, ist es recht einfach, eine geeignete Matratze zu finden. Denn das Becken dringt mehr in die Matratze ein als die Schultern. Dies kann z.B. durch einen Lattenrost mit verstellbarer Mittelzone für den Rücken-, Becken- und Lordosebereich eingestellt werden. Rückenschläfer des Typs A haben es da schon schwerer, denn bei ihnen kann sich leicht ein Hohlkreuz auf einer nicht geeigneten Matratze entwickeln. A-Typen sind etwa 17 Prozent aller Menschen.

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Rückenschläfer oder Seitenschläfer? Wichtig beim Stiftung Warentest Matratzen Test

Ob jemand lieber auf dem Rücken oder auf der Seite schläft, ist sehr wichtig, denn das verändert die Liegeeigenschaften jeder Matratze. Aus diesem Grund testet die Stiftung Warentest Matratzen für acht verschiedene Schläfertypen: Die vier oben beschriebenen HEIA-Typen mit jeweils zwei unterschiedlichen Liegegewohnheiten. So finden Sie die beste Matratze für Ihren persönlichen Bedarf.

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Worauf wird noch geachtet beim Stiftung Warentest Matratzen Test?

Die Stiftung Warentest verwendet die Heia-Typen, um die Liegeeigenschaften der getesteten Matratzen zu bewerten. Dazu gehören aber auch die Kontaktfläche, die Beständigkeit gegen Lageveränderungen, die Druckverteilung, der Schulterklappeneffekt und bei Komforteigenschaften die Punktelastizität, das Nachschwingverhalten, der Kontakt mit dem Lattenrost und Geräusche bei Lageänderungen. Alle diese Kriterien werden in die Bewertung der Liegeeigenschaften einbezogen. Das erzielte Ergebnis beträgt 35% des endgültigen Qualitätsurteils.
Darüber hinaus wird jede Matratze auf ihre Haltbarkeit (25%), den Matratzenbezug (10%), Gesundheits- und Umweltaspekte (10%) und die Handhabung der Matratze (10%) untersucht. Schließlich wird unter dem Punkt Deklaration und Werbung (10%) geprüft, was die Hersteller zu Material, Matratzenstruktur, Matratzeneigenschaften und Härte sowie Werbeaussagen, etwa zu Gesundheit und Umwelt angeben und ob sie halten, was sie versprechen. Weitere Informationen zum Prüfverfahren finden Sie unter test.de.

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Die verschiedenen Matratzenarten im Test

Schaumstoffmatratzen, oft auch Kaltschaummatratzen genannt, gehören zu den beliebtesten Schlafunterlagen in Deutschland. Kaltschaum wird ohne Wärmezufuhr aus dem Werkstoff Polyurethan zu großen Blöcken aufgeschäumt. Aus diesen Blöcken werden dann die verschiedenen Teile einer Matratze geschnitten. Je nachdem, aus welchem Teil des Blocks der Matratzenkern stammt, kann die Matratze einem bestimmten Matratzen Härtegrad zugeordnet werden.

Vorteile:

  • Gute Punktelastiziät (gibt nur nach wo Druck auf ihr lastet)
  • Gute Rückstellkraft
  • Geringes Nachschwingen
  • Hygienisches Schlafklima
  • Allergikerfreundlich
  • Gute Haltbarkeit
  • Gute Wärmeisolation
  • Für schwere Personen geeignet

Nachteile:

  • Häufig weicher als angegeben
  • Wärme und Feuchte können zu Liegekuhlen führen
  • Mäßiger Feuchtigkeitstransport
  • Ungeeignet für starke Schwitzer

Latexmatratzen werden heute oft aus synthetischem Latex hergestellt, anders als in der Vergangenheit, als Latex aus dem Milchsaft von Kautschukbäumen hergestellt wurde. Eine Ausnahme bildet aber zum Beispiel die Allnatura-Matratze. Günstige Modelle kombinieren oft eine Latexschicht mit einem Kern aus Kaltschaum. Aufgrund der hohen Punk-Elastizität gibt eine Latexmatratze nur dort nach, wo eine Belastung auftritt. Wer leicht friert profitiert von der guten Wärmedämmung einer Latexmatratze; sie ist weniger für starke Schwitzer geeignet.

Vorteile:

  • Gute Wärmeisolation
  • Oft angenehmes, weiches Liegegefühl
  • Lange Haltbarkeit
  • Gut für verstellbare Lattenroste geeignet

Nachteile:

  • Nur mäßiger Feuchtigkeitstransport
  • Hohes Eigengewicht
  • Oft recht teuer

Taschenfederkernmatratzen enthalten oft Hunderte von Stahlfedern. Diese sind in Vliestaschen eingeschweißt und miteinander verbunden. So erreichen diese Schlafunterlagen eine gute Stützkraft und geben nur dort nach, wo sie belastet sind und passen sich dabei dem Körper gut an. Durch die geringe Wärmedämmung und den guten Feuchtigkeitstransport sind sie ideal für alle, die viel schwitzen und denen es oft zu warm wird.

Vorteile:

  • Gute Punktelastizität
  • Guter Schlafkomfort wegen wenig schwingender Federn
  • Geringe Wärmedämmung
  • Guter Feuchtigkeitstransport

Nachteile:

  • Geringe Wärmeisolierung
  • In der Schaumstoffauflage bilden sich teilweise Kuhlen
  • Oft schwerer als Schaumstoffmatrazen

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So läuft der Matratzen Test der Stiftung Warentest ab

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Fazit

Im aktuellen Stiftung Warentest Matratzen-Test der bestätigen sich erneut die Ergebnisse der letzten Jahre: Teure Matratzen sind nicht besser als günstige Modelle.
Selbst eine Discounter Matratze hat es mit einer Kaltschaummatratze in die Top 3 der besten Matratzen aller Zeiten geschafft. Mit der Gesamtnote gut (2.2) ist die Matratze der Aldi Eigenmarke Novitesse nicht nur die zweitbeste jemals getestete Matratze, sondern mit einem Preis von 100 Euro auch die günstigste im gesamten Test. Bei den Federkernmatratzen belegt ebenfalls eine günstige Matratze, die Malie Polar, den ersten Platz unter den Besten der Besten. Die Latexmatratze Allnatura Supra Comfort Allergy kann ihre gute Qualität aus früheren Tests im aktuellen Test bestätigen und gewinnt mit der Gesamtnote gut (2,2).

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Die Anti-Kartell-Matratze Bodyguard bleibt weiterhin die „Beste jemals getestete Matratze“

Die Kaltschaummatratze „Bodyguard“ von Bett1.de hat es im Test der Stiftung Warentest 2015 auf das oberste Podium geschafft und ist seitdem ungeschlagen. Der aktuelle Test im Oktober 2018 bestätigt erneut den Testsieger (Note 1,7). Besonders gut punktete die Matratze in Bezug auf Haltbarkeit, Bezug und Handhabung; mit guten Liegeeigenschaften und Schadstoffwerten belegte die Matratze den ersten Platz im Stiftung Warentest Matratzen Test. Als Kaltschaummatratze ist die Bodyguard besonders für diejenigen geeignet, die leicht frieren, da sie die Wärme gut speichert.

Als Besonderheit bietet die Bodyguard-Matratze zwei verschiedene Härtegrade: Mittel (H3) und Fest (H4). Je nachdem, auf welche Seite Sie die Matratze gedreht haben, erhalten Sie eine weichere oder härtere Kontaktfläche. Beim Hinsetzen fühlt sich die Matratze nach unserer eigenen Erkenntnis zunächst recht weich an. Wenn Sie sich jedoch auf die Matratze legen, ist sie angenehm fest und unterstützt die richtigen Körperteile wie Gesäß oder Schultern. Wenn Sie jedoch eher eine weiche Matratze bevorzugen, können Sie die weiche Version der Bodyguard bestellen.

Laut Stiftung Warentest ist die beste Matratze auch eine der günstigsten. Ab 199 Euro erhalten Sie eine Bodyguard Matratze, in der kleinsten Größe 90 cm x 200 cm; je nach Größe steigen die Preise entsprechend, bleiben aber immer angemessen. Sie erhalten die Matratze zwar nur im Internet, aber Sie können sie bei Nichtgefallen nach 100 Tagen Probeschlafen immer noch zurückschicken.

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Die Bodyguard Matratze, auch Anti-Kartell-Matratze genannt, ist die beste jemals von Stiftung Warentest getestete Matratze mit einer Gesamtnote von ...
Typ

Schaumstoffmatratze

Material

QXSchaum®

Größe

90×200 cm

Höhe

18,5 cm

Härtegrad

H3/H4

Raumgewicht

35/40

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